Es geht nicht mehr so weiter!

Jetzt ist sie da, diese Angst: Es geht nicht mehr so weiter; Angst um unser Einkommen und Auskommen.

Wir wussten: Es wird nicht ewig so weiter gehen, denn nicht nur die Wirtschaft ist gewachsen, sondern Ungerechtigkeit und Ungleichheit und die Ausbeutung unserer Lebensgrundlagen. Das muss in die Sackgasse führen, früher oder später. Ist es jetzt schon so weit? Wir wollen zurück. Geht das? Ist das nicht schon zu spät? Warum nicht nach vorne? Wem können wir vertrauen? Der Wirtschaft, der Politik, dem Mantra: "Es wird schon wieder, es ist immer wieder weiter gegangen"? oder vertrauen wir unserem Schöpfer, der uns liebt und erhält. Jesus, unser Erlöser, der uns vergibt, damit wir neu anfangen können?

Gottes Volk Israel musste erst durch die Wüste, bevor sie ins Gelobte Land kamen. Als sie in der Wüste waren, wollten sie zurück zu den Fleischtöpfen in Ägypten, obwohl sie dort Sklaven waren. Gott gab ihnen in der Wüste, was sie brauchten und so schafften sie es, ins Gelobte Land.

So dürfen auch wir Hoffnung haben, auf Gott vertrauen und auf Jesus. Er ist bei uns, ja sogar in uns. Das ist nicht dumm, sondern klug und vernünftig. Wir haben eine reale Hoffnung und eine reale Zukunft, auf die wir uns freuen dürfen. Davor sollten wir uns nicht weiter verschließen, sondern dafür öffnen. Das wünsche ich Ihnen und mir. (Pfr. Stefan Schleicher)