Sabbatjahr - Thema in Gemeindeversammlung, Leiterkreis und Kirchenvorstand

Bei der Gemeindeversammlung Ende 2011 kam die Idee zum ersten Mal auf: Soll unsere Gemeinde einmal ein Sabbatjahr einlegen?
Inzwischen wurde intensiv darüber gesprochen und der Gedanke weiterentwickelt. Positive Erwartungen, aber auch Bedenken wurden geäußert.


Die Tendenz der Meinungen in der letzten Gemeindeversammlung am 19. April, im Leiterkreis und im Kirchenvorstand hat eine Richtung gezeigt:
Wir möchten es wagen und das Experiment mit Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent angehen. Jetzt im Vorfeld wollen wir intensiv planen wie die Umsetzung der Idee ganz praktisch erfolgen kann.


Was ist ein Sabbatjahr?
Eine Zeit in der manche Dinge pausieren und Arbeiten wegfallen und im Gegenzug Freiraum für die Hinwendung an Gott entsteht.


Worum geht es beim Sabbatjahr?
Innehalten, Luft holen, Stille werden, auf Gott hören, frische Kraft schöpfen, von mühsamen Pflichten befreit werden, neue Vision und Ziele finden.
Gemeinsam wollen wir in dieser besonderen Zeit Gott suchen und uns auch untereinander dienen.


Was bedeutet das für das Gemeindeleben?
Wenn möglich sollen Veranstaltungen und Dienste pausieren, reduziert oder einfacher durchgeführt werden.
Regelmäßige Treffpunkte für die gesamte Gemeinde sollen das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Erstarrungen sollen erkannt und gelöst werden. Die Öffnung nach Außen neu in den Blick rücken.


Dabei ist wichtig: Nur auf breiter Basis und zusammen mit möglichst vielen Gemeindegliedern macht das Sabbatjahr einen Sinn. Es wird kein eingegrenztes Projekt einer exklusiven Gruppe sein.